Zweites PoE Netzwerktreffen

PRESSEMITTEILUNG: #OurEuropeNow – Zweites Europäisches Netzwerktreffen der Bürgerbewegung Pulse of Europe in Luxemburg

Vor wenigen Stunden endete das zweite Europäische Netzwerktreffen der Bürgerbewegung Pulse of Europe; zur Intensivierung des europäischen Charakters der Bewegung waren Aktivisten aus zahlreichen deutschen Standorten ebenso wie aus dem europäischen Ausland (darunter Brüssel, Budapest, Bukarest, Lissabon, Paris, Prag, Warschau und Wien) dieses Mal in Luxemburg (Stadt) zusammengekommen.

Zum Auftakt des Treffens sprach als Gast der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn zu den rund 150 Teilnehmern: „Wir haben mehr gemeinsame Interessen, als uns bewusst ist, und wir haben viel zu verlieren, wenn jeder von uns eine eigene Richtung einschlägt.“ Pulse of Europe leiste einen enorm wichtigen Beitrag, indem die Bewegung bei ihren regelmäßigen Veranstaltungen immer wieder die Botschaft sende, dass Europa jetzt zusammenstehen müsse. Aber Asselborn gab sich auch nachdenklich; der EU stünden harte Zeiten bevor, und es käme jetzt maßgeblich auch auf Deutschland an, die richtigen Schritte zu gehen.

Die Vorbereitung weiterer Kampagnen und Arbeitsschwerpunkte für 2018 (darunter die anstehenden Wahlen in Italien, die sich ausweitenden Demokratiedefizite in Osteuropa sowie die Förderung der Bürgerpartizipation beim europäischen Willensbildungs- und Reformprozess) bestimmte die Tagesordnung des Netzwerktreffens ebenso wie der intensive Austausch über Themen wie Restrukturierung der Bewegung und weitere Öffnung zur Aufnahme aktiver Mitglieder sowie Finanzierungsfragen zur Sicherung der langfristigen Tätigkeit der Bewegung. „Wir bringen die Energie zurück, die Europa jetzt braucht, um Zukunft gestalten zu können.“, betonte der Gründer der Bewegung Daniel Röder.

Abgerundet wurde das Treffen durch eine gemeinsame Pulse of Europe-Veranstaltung der Aktivisten auf der Place de Claire Fontaine im Anschluss an einen Demonstrationszug durch die Innenstadt Luxemburgs; unter den weiteren Besuchern fand sich auch der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel.

Ein Kommentar

  • Ralph Vogel

    Das Band, das uns von FRankreich bis Polen einigen sollte, besteht nicht aus Fördermitteln. Das verpufft, d.h. wirkt psychologisch nicht. In Kolberg wurde letztes Jahr eine Promenade mit EU-Geldern neu gebaut, obwohl die alte gut und schön war. Es ging laut einer Kolbergerin nur darum, das Geld überhaupt abzurufen. Dort geht die Politik
    insgesamt dahin, das Heimatbewusstsein nach ewiger Unterdrückung ( erste Polnische Teilung durch Russland und Preussen 1792 ) zu forcieren. Ich möchte den Menschen sagen, dass EU und Heimat sich gar nicht ausschließen. Wie das lokale TV bei uns beweist, freuen sich Menschen während ihrer EU-Zugehörigkeit an eigenen Dailekten, an Traditionen, am Gewachsenen. Dieses aber wird nicht von der EU, sondern von der völlig ungeregelten Wirtschaft bedroht ( s. Immobilienspekulation, siehe Ausverkauf an China. usw. ) Gerade die EU-Instanzen könnten ein Schutz davor sein, sobald sie aktiv würden. Dies ist meine Botschaft an die Polen u.a.: nehmt die EU als Schutz vor interkontinentaler Bedrohung.. .

    • 12:31 - 25. March 2018

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