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Aufruf zum Internationaler Tag gegen Rassismus am 21.3.

Der Internationale Tag gegen Rassismus wird jährlich am 21. März begangen und wurde 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Anlass war der sechste Jahrestag des Massakers in Sharpville in Südafrika, damals Apartheidsstaat Südafrikanische Union am 21. März 1960.
Die Bedeutung heute ist jedoch deutlich ausgeweitet worden auf fast alle Formen von Diskriminierung gegen Menschen, die nicht der „Mehrheits-Gesellschaft“ angehören.
Rassismus ist in der EU weit verbreitet und nimmt laut dem Bericht der Agentur für Grundrechte (FRA) zu. Die befragten Menschen afrikanischer Herkunft erleben Diskriminierung mit Spitzenwerten von über 70 % in Deutschland und Österreich. Betroffen sind vor allem der Arbeitsmarkt, die Wohnungssuche und Polizeikontrollen, wobei Roma und Muslime ebenfalls stark diskriminiert werden. Fast zwei von drei Bürgern betrachten rassistische Diskriminierung immer noch als ein weit verbreitetes Thema in ihren Ländern.

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