PRESSEMITTEILUNG: Pulse of Europe nimmt antidemokratische Maßnahmen der polnischen Regierung nicht hin

FRANKFURT AM MAIN, 23. Juli 2017 – Während sich in Polen die Proteste intensivieren, haben sich 18 Standorte der Bürgerbewegung Pulse of Europe zu einer abgestimmten Aktion verabredet. In neun europäischen Hauptstädten plus acht deutschen Städten fanden heute Mahnwachen unter dem Titel PulseforPoland statt, um für den Erhalt der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Polen einzutreten. Den Auftakt hatte Köln bereits am Freitag gemacht.

Die eklatante Zerstörung der Gewaltenteilung setzt die radikale Entdemokratisierungskampagne der polnischen Regierung fort. Auf einer Großkundgebung in Danzig sagte dazu Lech Walesa, ehemaliger Präsident des Landes, dass die Gewaltenteilung die größte Errungenschaft des demokratischen Wandels sei, den seine Solidarnosc-Bewegung auf den Weg gebracht habe.

Pulse of Europe ist im November 2016 für den Erhalt und die Reformierung der Europäischen Union angetreten. In den zehn Grundaussagen der Bürgerbewegung ist unter anderem formulier :„Wir sind verantwortlich“ sowie „Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit sind unantastbar“. Somit war den Aktivist/-innen und Sympathisant/-innen von Pulse of Europe der sichtbare Ausdruck ihrer Solidarität mit der polnischen Opposition ein starkes Bedürfnis.

Mit Kerzen, Europafahnen und Transparenten (zum Beispiel #free courts) drückten die Mahnwachen ihre Nähe zu denen in Warschau aus. Dort haben Pulse of Europe-Aktivistinnen im Zeltlager einen Standort aufgeschlagen und am Sonntagabend um 20:00h selbst die letzte Veranstaltung am eigentlichen Ort des Geschehens organisiert.

Let´s be the Pulse of Europe!

 

 
#pulseforpoland
#ChcemyWeta = #WeWantaVeto
#WolneSady = #FreeCourts