Ruhrgebiet

 

„Pulse of Europe“ zieht im Ruhrgebiet an einem Strang

(„Pulse of Europe“-Ruhrgebietsplakat hier herunterladen ausdrucken und aufhängen).

Nachdem sich die Kundgebungen im Ruhrgebiet, beginnend Mitte Februar in Essen, auch nach Bochum, Dortmund, Unna und Herten verbreitet haben, denken die Initiatoren in diesen Städten über gemeinsame Aktionen nach. „Pulse of Europe“ nennt sich die Bürgerinitiative, die auch im Ruhrgebiet jeden Sonntagnachmittag viele hundert Menschen für Europa auf die Straße bringt, und das gleichzeitig mit bis zu 60.000 Europafreunden in 115 Städten in 15 Staaten unseres Kontinents. Um darüber zu berichten, stellten die Organisationsteams des „Pulse of Europe“  im Ruhrgebet bei einem Pressegespräch am Donnerstag 11.5.17 im Essener Unperfekthaus ihre Pläne vor, wie der ‚Puls Europas‘ nun auch ruhrgebietsweit schlagen soll. Startpunkt der gemeinsamen Aktivitäten für Europa ist ein gemeinsamer Aufruf, die Stimme abzugeben bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag. Mit regelmäßigen, teilweise spektakulären Aktionen will man Europa von den Köpfen der Europäer in die Herzen tragen, um aus der „Vernunft Heirat“ eine „Liebesehe“ zu machen. Mit Aktionen, wie einem französischen Frühstück und einer riesigen menschlichen Frankreichfahne in Essen (Videolink), dem symbolischen Einreißen einer Grenzmauer aus Kartons in Bochum (Videolink) oder bei Postkartenaktionen („Europa ist mir wichtig, weil…“, „fürdie Zukunft Europas wünsche ich mir…“) in Dortmund grüßen sie Nachbarländer mit anstehenden Wahlen, machen auf die Vorteile des gemeinsamen Europas aufmerksam und denken diese weiter. Auf dem Dortmunder U-Turm weht inzwischen die Europa-Flagge – ein Spiegel der Dortmunder Stadtgesellschaft.

 

Seit dem 19. Februar 2017 treffen sich im Ruhrgebiet jeden Sonntag um 14:00 Uhr insgesamt tausende von Menschen auf den Plätzen ihrer Städte, um die „schweigende Mehrheit“ für Europa sichtbar und hörbar zu machen. Europafahnen, blaue Ballons, das offenen Mikrofon, das Singen der Europahymne und das „Hände reichen“ in einer Menschenkette, sind das gemeinsame Merkmal dieser Veranstaltungen, die in Frankfurt begann und inzwischen über 100 Städte in Europa erfasst haben. Es sind Demonstrationen, bei denen Europa von seinen Bürgern gefeiert wird: Vom Kleinkind bis zu den Großeltern gehen Menschen auf die Straße, von den vielen noch nie in ihrem Leben demonstriert haben, und schon gar nicht FÜR etwas.
Nachdem „Pulse of Europe“ mit diesem wöchentlichen Kraftaufwand dazu beigetragen hat, die proeuropäischen Kräfte bei den Wahlen in Holland, Frankreich und NRW zu stärken, werden die Kundgebungen nach der Landtagswahl  in den Monatsrhythmus wechseln, ab dem 4. Juni ist der erste Sonntag im Monat „Pulse of Europe“-Tag.
Das neue gemeinsames Ruhrgebietsplakat, das jeder in den Läden seiner Nachbarschaft aufhängen soll, wird an den Sonntagen verteilt und kann auch im Internet unter www.pulseofeurope.eu/ruhrgebiet heruntergeladen werden.