Newsletter zum 12.03.2017

Lieber Pulsschlag,

am kommenden Sonntag erreichen wir unser erstes Etappenziel: die letzten Kundgebungen vor der Wahl in den Niederlanden. Allen ist bewusst, dass es nun darauf ankommt, dass die Menschen dort vor ihrer Entscheidung spüren, dass wir gemeinsam mit ihnen in der Europäischen Union verbunden bleiben wollen. Bitte lasst uns am 12. März an allen Standorten die größten Anstrengungen unternehmen, um „good vibrations“ in Richtung Nordsee zu senden: „BLIJFT BIJ ONS“. Bleibt bei uns, bleibt europäisch, wir mögen und brauchen Euch!

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Dazu einige Anregungen: Auf unserer Webseite findet Ihr unter „An die NL“ Vorlagen, die Ihr drucken könnt, um sie als Postkarten an Bekannte zu verschicken, als Plakate am Sonntag zu verwenden, an Eure E-Mails anzuhängen oder sonstwie in Eure Kommunikation einzubauen. Die Versammlungen am Sonntag werden ganz im Zeichen der „Liebesbekundungen“ gegenüber dem (Nachbar-)Land stehen, damit wir damit hoffentlich in Den Haag, Amsterdam, Eindhoven wahrgenommen werden. An allen Standorten wird es kreative Aktionen hierzu geben. Tragt auch Ihr dazu bei: Orangefarbene Kleidung, Flaggen, Tulpen, Plakate – lasst Euch etwas einfallen.

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Spezielle Bitten kommen aus folgenden Städten:

• Frankfurt: Wir wollen diesmal unseren Demonstrationszug an den Fluss lenken und die Wasserstraßen für unsere Grüße und Botschaften an die Niederlande nutzen, denn der Main mündet in den Rhein, und das Rheindelta liegt in den Niederlanden. An den Ufern und über zwei Brücken werden wir unsere Menschenkette diesmal etwas großartiger anlegen. Hoffentlich klappt’s. Wir wollen sichtbar und hörbar sein. Deshalb bringt gerne auch „Pauken und Trompeten“ mit. Die Transparente werden auch immer schöner.
• Konstanz: Alle Teilnehmenden werden aufgerufen, in den Europafarben blau und gelb gekleidet zum Gondelehafen zu kommen.
• Aachen: Die Teilnehmer sind eingeladen, orange gekleidet zu kommen und niederländische Fahnen mitzubringen.
• Heidelberg: Für blumige Grüße in Richtung Niederlande bringt doch bitte alle eine Tulpe mit – sei sie Natur oder gebastelt (eine Bastelanleitung findet Ihr auf https://www.youtube.com/watch?v=rIstQs9EvLc).
• Hamburg: Auch in Hamburg freut man sich über mitgebrachte Tulpen von allen Demonstrierenden!
• Erfurt: Bitte bringt auch in Erfurt Tulpen mit. Sie werden am Schluss in ein großes blaues Herz gelegt, das Kinder auf den Wenigemarkt zeichnen.
• Essen: Dort gibt es „groß“artige Unterstützung von Stelzenläufern der Camouflage Roadshow, weshalb bitte alle Blicke nach oben gerichtet sein mögen.
• Celle: Wegen des Wasa-Laufs ändert sich der Treffpunkt. Sendet Eure Grüße in die Niederlande ausnahmsweise vom Brandplatz.

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Die Berichte, die wir aus den vielen Pulse of Europe-Orten bekommen, sind wirklich beglückend: großes persönliches Engagement, sei es spontan oder geplant, emotionale Redebeiträge am offenen Mikrofon, Kulturschaffende, Prominente und immer viel Musik. Es ist fantastisch, wie die Menschen sich auch neben den sonntäglichen Veranstaltungen etwa durch private Einladungen und Aktionen oder Diskussionsrunden zu dem Thema Pulse of Europe anstrengen, damit unsere gemeinsame Sache nach vorne kommt. Und das Thema ist in aller Munde, viele Leitmedien haben es entdeckt, um nur drei herauszugreifen: „The Economist“ hat auf dem Cover diese Woche „The next French revolution. An election that will decide the future of Europe“, die Süddeutsche Zeitung bringt eine ganze Serie „europa“ gemeinsam mit anderen wichtigen Blättern, und „titel thesen temperamente“, ein Kulturmagazin in der ARD, sendete Beiträge, in denen unsere Bewegung neben bekannte Aktivisten wie Ulrike Guérot, Daniel Cohn-Bendit oder dem Starpianisten Igor Levit gestellt wurde. In vielen Schulen regt es sich, über die Elternbeiräte und die Schülervertretungen kann man da etwas bewirken.

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Wir begrüßen am Wochenende wieder viele neue Städte, darunter auch unsere ersten „Filialen“ in Belgien und Portugal, und gleich in den Hauptstädten Brüssel und Lissabon! Außerdem Bad Driburg, Dresden, Friedrichshafen, Fulda, Kiel, Jena, Konstanz, Magdeburg, Münster, Nürnberg, Rheine – ein ganz herzliches Willkommen in unserer ständig größer werdenden Familie! Das hat vielleicht mit dem gewaltigen Medienecho zu tun, das unsere Bewegung erfährt (Auszüge davon findet Ihr auf unserer Homepage und Facebook), vor allem aber, dass Ihr alle so fleißig von den positiven Errungenschaften der europäischen Einigung erzählt, die es zu verteidigen gilt. Dafür ganz großen Dank!

Wenn wir jetzt nochmal Vollgas geben, dann kann es doch in den Niederlanden nur gut gehen. Lasst uns alle in diesem Sinn ein großes europäisches Wochenende zelebrieren.

Let’s be the Pulse of Europe!

 

13 Antworten auf „Newsletter zum 12.03.2017“

    1. Was heißt hier „Jugend“? Da sind wir alle, junge und „Alt68er“. Wie sang Bap (auf Hochdeutsch): „Asch hoch“, erst recht wir Alt68er. Wir sind nicht in Rente !!

  1. Gestern in Frankfurt das erste Mal dabei,gleich zu fübft!Und wir machen reklame;werden wieder dabei sein.Es wäre doch gelacht,wenn wir wieder in die „Kleinstaaterei“ verfallen!
    Vivia

  2. Sehr geehrter Herr Röder,

    heute habe ich Sie im TV – Volle Kanne gesehen und von „Pulse of Europe“ gehört.
    Ich bin Funkamateur und möchte Sie und „Pulse of Europe“ mit folgendem Unterstützen.
    Bei der Bundesnetzagentur beantrage ich ein Amateurfunk Sonderrufzeichen.
    wie z,B DB60ROM odeer DR60POE was auf „60 Jahre Römische Verträge“ hinweist. Mit diesem
    Rufzeichen werden Welt bzw. Europaweit ca 10.000> Funkkontakte mit anderen
    Funkamateuren hergestellt und an die Verträge vor 60 Jahren erinnert.
    Für jede Funkverbindung soll eine QSL-Karte ( Bestätigung der Funkverbindung )
    mit Information über die Verträge oder auch über Pulse of Europe verschickt werden.
    Aus gutem Grund darf in Funkgesprächen nicht politisiert werden, trotz dem halte es
    für gegeben, auf die Vorteile der Europäischen Gemeinschaft hin zu weisen.

    Gerne warte ich auf Ihre Antwort. ( Telefon 05244-4058246 / mobil 0177-8950857 )

    Mit freundlichem Gruß
    Burkhard Berenbrink
    Markenstr. 309a
    33397 Rietberg

  3. Ich fühlte mich immer wie ein Rufer in der Wüste – und nun sehe ich, wie viele Menschen sich für die europäische Idee begeistern! Die positiv Denkenden sind endlich wach geworden, ist das nicht wunderbar! Macht Werbung, erzählt es Euren Freunden – Europa soll leben!

  4. Noch nie haben wir in Deutschland und Europa so frei und friedlich gelebt. Offene Grenzen, demokratische Werte wie angstfreie Meinungsäußerung, Wahlfreiheit und Frieden. Bei allen Problemen des Alltags, die noch zu lösen sind, ein menschenwürdiges Leben, zu dem die EU wesentlich beiträgt. Sicher sind wir alle in Europa gefordert Schwache zu unterstützen und uns weiter zu entwickeln. Der tägliche Blick in die Welt zeigt mir, dass ich in Deutschland und der EU sehr gut aufgehoben bin. Danke an ALLE, die dass ermöglichen. Gabriele Schaffron

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